Infolge der Reflektionen und Visionen zu Jahresbeginn, fallen die Reaktionen der Anleger sehr unterschiedlich aus. Dies zeigt sich in der überdurchschnittlichen Volatilität bei den kotierten Immobilienfonds. So bewegte sich der SWIIT Index in den ersten zwei Monaten in einer Bandbreite von gut 4.5%, was bei einigen Titeln zu teils realitätsfremden Bewegungen führte. Das Thema Inflation wird wieder vermehrt aufgegriffen, so dass mit höheren, langfristigen Zinsen zu rechnen war. Diese Entwicklung hat Immobilieninvestoren zwar noch nicht zu beunruhigen, sollte sich dieser Trend jedoch fortsetzen, könnte die hohe Nachfrage allmählich nachlassen. Die ersten Jahresergebnisse der Immobilienaktien wurden publiziert und man darf beruhigt sein, die operativen Zahlen sind weitestgehend positiv und solide. Dies bestätigt, dass Immobilienaktien für den Anleger weit mehr als nur eine Alternative zu Immobilienfonds oder Immobilienstiftungen darstellen. Denn sie weisen ein deutlich besseres Performance-Risiko-Verhältnis auf. Die Finanzierungsvorteile und die Möglichkeit als Aktionär aktiv mitzubestimmen, bringen nicht nur eine gewisse Stabilität, sondern auch Potentiale. Dass Pensionskassen in Immobilienaktien strukturell unterinvestiert sind ist Tatsache. Aufgrund der Entwicklungen der letzten 12 Monaten, sollten diese ihre Immobilienstrategie überdenken und nicht nur in Anlagestiftungen oder Immobilienfonds investieren. Die Suche nach neuem Geld hat wieder begonnen, neue Kapitalerhöhungen werden laufend kommuniziert.

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